Tortura sanas- die heilsame Folter



Foltermethoden im Mittelalter:


Das Ziel der Folter ist es, das Opfer dazu zubringen, die Aussage zu machen, die der Folternde/Auftraggeber hören will- ob sie nun der Wahrheit entspricht oder nicht!


Die eigentliche Folter kann sich über Tage/ Wochen unter Umständen M o n a t e  ziehen !!!


Wenn sie aber einmal als beendet bezeichnet wurde, konnte sie NICHT wiederholt/ fortgesetzt werden!


Das umging man dadurch, indem man die Folter einfach nur bis auf weiteres "unterbrach"...


Bei der Folter konnte es auch unter Umständen  zu Todesfällen kommen, was aber nicht gewünscht wurde, da man dann ja die "eigentliche Strafe" nicht mehr vollstrecken konnte...


Gab das Opfer zu, was der Folternde hören wollte, so erfolgt meistens (aber nicht zwingend) die Todesstrafe.




Es hieß, daß der Folterknecht den bösen Blick hatte!

Heute auch noch?





Hier nur eine kleine Auswahl von den gängigen Foltermethoden im Mittelalter:


( beim Foltern sind der "Phantasie" keine Grenzen gesetzt!)


Rothenburg/ Kriminalmuseum immer ein Besuch wert


Bein- und Daumenschrauben:


Die Schrauben wurden an das jeweilige Körperteil angelegt und langsam aber sicher immer weiter zugeschraubt...






Brandmarken:


Das Opfer wurde entweder angebunden oder festgehalten und mit verschiedenen Brandeisen an den unterschiedlichsten Körperstellen "gebrannt".




Rothenburg/ Kriminalmuseum


Ertränken:


Das Opfer wurde entweder in einem Käfig oder mit der Hand unter Wasser,in unterschiedlicher Zeitlänge, getaucht oder aber an einen Pfahl im Hafen gebunden, sodaß die Flut die Arbeit übernahm!



Krallengürtel:


Der Ledergürtel mit scharfen Krallen wurde dem Opfer um die Taille gebunden. Bei jeder Bewegung des Opfers schnitt dieser somit das Fleisch des Deliquenten auf. Manchmal wurde anschließend vom Folterknecht fleischfressende Maden in die offenen Wunden gesetzt, die sich dann zusätzlich durch das Fleisch fraßen!



Glieder abschlagen:


Dem Opfer wurde mit der Axt oder dem Richtschwert diverse Glieder abgeschlagen. Um es besonders schmerzhaft zu machen, wurde auch unter Umständen manchmal die Säge eingesetzt!



Gewichte:


Dem Opfer wurde ein Brett auf den Brustkorb gelegt und nach und nach mit immer schwereren Gewichten bepackt, bis irgendwann einmal der Brustkorb gebrochen ist!

Halskette:

Diese Methode diente der Demütigung der Opfers, die dadurch öffentlich mit ihrer "Untat" blossgestellt wurden!

Nageln:


Dem Opfer wurde das zu "bearbeitende" Körperteil auf einen Holzpfock gelegt und mit bis zu 12 Nägeln durchtrieben!



 


Pranger:


In dem Pranger wurden die Opfer zur Schau gestellt und mit einem Schild umhängt, damit das Volk sehen konnte was der Deliquent angestellt hatte und ihn evt. mit Unrat und faulen Lebensmitteln beschmeissen/ verhöhnen konnte!




Das Rad:


Das Opfer lag auf dem Boden über vielen kleinen Querhölzern. Der Folterknecht schlug mit einem Rad auf die Glieder bis diese mehrmals gebrochen waren. Anschließend wird der noch Lebende auf das Rad "aufgeflochten" und langsam unter qualvollen Schmerzen dem Tod überlassen!




Ratte:


Dem Opfer wurde ein Käfig mit einer hungrigen Ratte auf den Körper gebunden. Auf den Käfig waren glühende Kohlen aufgelegt. Die Ratte versuchte durch das Loch am Käfigboden, durch den Leib des Opfers nagend zu entkommen!

Säge:


Das Opfer wird kopfüber aufgehängt und der Folterknecht fing zwischen den Beinen an aufwärts zu sägen.

Die Opfer wurden meistens erst bewusstlos als die Säge auf Höhe des Nabels oder des Brustkorbes angelangt war!

Schandmaske:


Einfache aber effektive Methode die Opfer der Lächerlichkeit preiszugeben. Den Opfern wurde zusätzlich ein Schild um den Hals gehängt, damit jeder sehen konnte weshalb der Verurteilte am Pranger stand!